Phantommetall

Phantommetall wird in der Zahnheilkunde (Teilgebiet: Zahnersatz) aus Kostengründen zu Übungszwecken anstelle von Goldlegierungen zur Herstellung von Zahnkronen und Brücken verwendet. Laut Hersteller „DeguDent“ setzt besteht die Legierung aus:

  • Kupfer 60%
  • Zink 35%
  • Silber 5%

Es stehen auch verschiedene Lote zur Verfügung.

Der Schmelzbereich liegt bei 770 °C bis 880 °C. Verwendung von gipsgebundenen Einbettmassen ist also möglich. Phantommetall ist nicht biokompatibel, wird also nicht bei Patienten eingesetzt. Die anfänglich goldähnliche Färbung oxidiert bald bläulich-violett. Die beim Verarbeiten freiwerdenden Dämpfe sollten möglichst nicht eingeatmet werden.

Quelle: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Phantommetall

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Aktueller Stand des Zahntechnik-Lexikon: 01.01.2010